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Tarifverhandlungen Eingefroren?

Keine Einigung bei der 2. Runde der SHK Tarifverhandlung

Am 27.01.2026 fand die 2. Runde der SHK Tarifverhandlungen statt, mit dem Ziel eine Einigung zwischen den Forderungen der IG-Metall und den Vorstellungen der Arbeitgeber*innen zu finden.

Die Forderungen der IG-Metall nach einer gerechteren Entlohnung umfassen dabei:

  • eine Steigerung des Gehalts um 6%
  • eine überproportionale Anhebung der Auslöse
  • ein überdurchschnittlicher Anstieg der Ausbildungsvergütung
  • eine Verbesserung der Altersvorsorge

Obwohl die Arbeitgeber*innen dieses mal auf alle Forderungen eingingen – schonmal ein positives Zeichen -waren ihre konkreten Vorstellungen weit weg von unseren Forderungen. Sie boten eine Erhöhung des Gehalts mit einer Laufzeit von 24 Monaten, aufgeteilt in 2,2% im ersten und 1,1% im zweiten Schritt. Diese Steigerung des Gehalts um 3,3% würde dabei allerdings nur für den Ausgleich der Inflation der letzten Jahre reichen und ist deshalb viel zu wenig!

Auch der Zuschlag von 0,7% auf die Altersvorsorge ab 2027 entspricht in keiner Weise einer gerecht bezahlten Altersvorsorge und muss somit nochmals verhandelt werden!

Die Arbeitgeber*innen zeigten in dieser 2. Runde der SHK Tarifverhandlung, dass sie durchaus bereit sind auf alle Bereiche der Forderungen einzugehen. Allerdings blieben sie bei ihrem mageren Angebot aus der 1. Tarifrunde und steigerten dieses nur minimal. Bei so einem Angebot kann es zu keinem Ergebnis kommen!

Die Arbeitgeber*innen müssen ihre Angebote in der 3. Verhandlung deutlich steigern, damit es zu einer Einigung kommen kann. Denn das was die Arbeitgeber*innen angeboten haben, hat noch nichts mit einer gerechten Bezahlung zu tun!

Unsere Forderungen sind gut begründet und gerechtfertigt!

Kämpfe mit uns für ein starkes Ergebnis in der 3. Verhandlungsrunde!

Versende den Flyer auch gerne an deine Kollegen: